Mit ‘datenschutz’ getaggte Beiträge

Facebook und die Nutzerdaten

Veröffentlicht: Dezember 2, 2011 von diesertypda in Facebook
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Facebooks „Strategie, lieber um Vergebung zu bitten als um Erlaubnis, muss damit enden“, schreibt Josh Constine bei Techcrunch. Denn Facebook war einige Zeit nach seiner Gründung dazu übergegangen, Änderungen erst einmal für alle einzuführen und standardmäßig zu aktivieren. Wer etwas nicht wollte, musste es nachträglich in seinen Privatsphäre-Einstellungen abschalten. Die Wende zum Opt-In würde den Charakter des Netzwerks verändern – so, wie es sich Datenschützer schon lange wünschen.

Jedem sollte inzwischen klar sein, dass der einzige Weg etwas privat zu halten ist, es nicht im Internet zu posten.

Quelle: zeit.de

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Spannende Richtlinien II

Veröffentlicht: November 24, 2011 von S. Winkler in Google+
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Google+

So diesmal schaue ich mir die Richtlinien, die Google+ bereitstellt näher an. Es fällt auf das diese sehr zerklüftet sind, was aber wohl auch daran liegt, dass Google ja sehr viele Dienste anbietet, und diese über ein gemeinsames Konto (sofern erforderlich) gesteuert werden, und jeder Dienst seine eigenen Richtlinien mitbringt.

Startpunkt wäre wohl hier

Nachdenklich macht mich hier eher nur der Abschnitt „Apps von Drittanbietern“:

  • App-Anbieter, wie etwa Spieleanbieter, können Ihnen direkt Benachrichtigungen schicken. Sie müssen sich an den Anbieter der App wenden, um die Art und Häufigkeit der an Sie gesendeten Benachrichtigungen zu ändern.
  • Wenn Ihre Kontakte Apps verwenden, können diese Apps möglicherweise auf Inhalte und Informationen über Sie zugreifen, auf die diese Freunde Zugriff haben.

Ersteres könnte wirklich zu unötiger Belästigung führen. Eigentlich sollte ich solche Meldungen auch nachher irgendwie ausfiltern können.

Im zweiten Fall vermisse auch etwas die Kontrolle, ich kann ja nicht wissen, welche Infos eine „App“ verwenden würde, weil ich sie jemand zukommen habe lassen, der besagte App benutzt.

Eventuell zu erwähnen sei noch „Teilen von Inhalten“

  • … Beachten Sie beim Teilen von Inhalten über Google+ auch, dass jeder, der diese Inhalte erhält, sie mit anderen teilen kann.

Auch hier müsste man wieder, bei heiklen Themen Vorsicht walten lassen, damit nicht jemand Infos über Umwege bekommt, die man ihr/ihm gar nicht mitteilen wollte. Tratsch bekommt hier eine neue Dimension 😉

 

Neben diesen speziellen Richtlinien für Google+ gelten auch die Datenschutzrichtlinien von Google selbst. Hier sind vor allem Punkte wie „Cookies„, „Protokolldaten„, „Standort Daten“ (speziell im mobilen Bereich) meiner Meinung nach genauer zu beachten, da hier auch Informationen seitens Google gespeichert werden, und weiterverwendet werden können. Datenweitergabe erfolgt auch an vertraute Partnerunternehmen und Töchter. Es wird zwar zugesichert, dass nur bestimmte Infos weitergegeben werden, aber dennoch etwas bedenklich?

Rechtsdurchsetzung für EU Raum: US Safe Harbor-Abkommen (mit EU und Schweiz)

 

Für den Bildupload gelten zusätzlich noch die Picasa Bestimmungen (Software für den upload). Den Einsatz von „öffentlichen Alben“ würde ich hier niemanden empfehlen, da ein Besucher dann auch Infos zum eigenen Profil erhält (jene die halt öffentlich sind) -> Ein Profil nachdem er vorher vielleicht nicht gesucht hat, und somit Kontext zu den Bildern herstellen kann ?

 

Auch für die Verwendung der „+1“ Funktion gibt es hier Richtlinien. Hier gilt zu beachten: +1 „Clicks“ sind immer öffentlich (Mit den öffentlichen Settings des eigenen Profils) ! Zumindest kann man unter anderem Konfigurieren, Empfehlungen von Drittanbietern zu unterbinden.

 

Last but not least gelten auch bei mobilen Geräten zusätzliche Bestimmungen. Hier kann ich jedem Mobil (Android) Besitzer nur empfehlen, diese zu studieren. Denn es werden Daten zwischengespeichert, tw. an Google gesandt etc. Ich muss, denke ich nun nochmal überdenken, mir ein „Smartphone“ zu kaufen.

Soviel zu den google+ Richtlinien. Ich hoffe, ich konnte hiermit einen kleinen Überblick geben.

Spannende Richtlinien I

Veröffentlicht: November 15, 2011 von S. Winkler in Facebook
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Facebook Richtlinien und co.

Auszüge aus den Richtlinien (Terms) die, meiner Meinung nach, sehr einschränkend/bedenklich sind:

11. Besondere Bestimmungen für Werbebetreibende

  • 10. Wir können deine Werbeanzeigen und die damit verbundenen Inhalte und Informationen zu Marketing- oder Werbezwecken verwenden.
  • 11. Du wirst ohne schriftliche Erlaubnis keine Pressemitteilung veröffentlichen oder öffentliche Erklärungen über deine Beziehung zu Facebook abgeben.

Also auch wenn man eine Werbeeinschaltung gekündigt hat, kann sie weiterverwendet werden?

Man muss also bitten etwas über Facebook zu veröffentlichen, stellt sich somit die Frage, ob ich das hier veröffentlichen darf? Andererseits hab ich ja keine Werbung dort geschaltet.

13. Änderungen

  • 2. Bei Änderungen der Abschnitte 7, 8, 9 und 11 (Abschnitte über Zahlungen, Anwendungsentwickler, Webseitenbetreiber und Werbetreibende), werden wir dich mindestens drei Tage im Voraus benachrichtigen. Bei allen anderen Änderungen wirst du von uns mindestens sieben Tage im Voraus benachrichtigt. Alle Kommentare müssen ausnahmslos auf der „Facebook Site Governance“-Seite hinterlassen werden.
  • 3. Wenn mehr als 7000 Nutzer einen Kommentar zu einer geplanten Änderung hinterlassen, erhältst du außerdem die Gelegenheit an einer Abstimmung teilzunehmen, bei der Alternativen vorgeschlagen werden. Das Ergebnis ist bindend für uns, wenn sich mehr als 30 Prozent der aktiven registrierten Nutzer (ab dem Benachrichtigungsdatum) an der Abstimmung beteiligen.
  • 4. Wir dürfen Änderungen aus rechtlichen oder administrativen Gründen oder zur Berichtigung einer falschen Aussage nach Benachrichtigung auch ohne die Möglichkeit von Kommentaren vornehmen.

Eventuell nur drei Tage Vorlaufzeit bei Änderungen, ist gerade bei Zahlungen und Anwendungen (die man anbietet) etwas knapp, um geeignet reagieren zu können. In unrelevanteren Bereichen sind es sieben Tage. ???

User können also Kommentare und ggf. eine Abstimmung gegen Änderungen erwirken, die aber durch 4) im Vorhinein unterbunden werden kann. Was sind „Administrative Gründe“ in diesem Kontext?

15. Streitfälle

Kurz: Streit wird in Kalifornien nach dortigem Gesetz geschlichtet. Ausnahme: Wohnsitz in Deutschland – hier gilt das Deutsche Recht.

18. Sonstiges

  • 4. Das Versäumnis von Facebook, eine Bestimmung dieser Erklärung durchzusetzen, stellt keinen Verzicht auf die jeweilige Bestimmung dar

Diesmal nicht durchgesetzt, aber wir kommen irgendwann darauf zurück ? Oder er durfte es, bzw. kam damit durch, Du nicht !

Weiteres

Interressant auch unter den Bestimmungen zu Promotions (also Gewinnspiele und ähnliches):

  • 6. Du darfst die Gewinner nicht über Facebook benachrichtigen, wie z. B. über Facebook-Nachrichten, -Chat oder -Beiträge in Profilen bzw. auf Facebook-Seiten.

Man kann also die Aktion auf FB starten, aber braucht dann mail Adressen oder adäquates von den Teilnehmern, um sie zu kontaktieren zu können.

Soweit zu Dingen die ich finden konnte (Es sind jedoch unzählige Unterseiten zu besuchen). Sollte jemand noch etwas finden, bitte einen entsprechenden Kommentar hinterlassen.

Demnächst werde ich mir ähnliches bei Google+ ansehen.

Was Facebook über dich weiß

Veröffentlicht: November 5, 2011 von diesertypda in Facebook
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Der Clip steht seit diesem Wochenende auf taz.de. Er macht deutlich, was sich aus diesen Daten alles lesen lässt. Es ist ein Versuch, die Dimensionen des Facebook-Speichers auszuleuchten. Es zeigt, wie sich die Wege eines Facebook-Mitglieds detailliert verfolgen lassen, wie sich daraus minutiös Tagesabläufe rekonstruieren lassen, wie viel das Netzwerk über Mail-Inhalte weiß und wie wenig es bereit ist zu vergessen. Ein Aufklärungsvideo, das illustriert, was Geheimdienste oder Werbeleute dort alles erfahren könnten. Beiden Seiten verschließt sich Facebook nicht.

Facebook billigt wissentlich Trafficüberwachung durch schwedischen Geheimdienst

Veröffentlicht: November 4, 2011 von diesertypda in Facebook
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Facebook möchte sein erstes europäisches Datenzentrum in Schweden errichten. Nun ist es allerdings so, dass Schweden gerne sämtlichen ins Ausland gerichteten Traffic seinem Geheimdienst zur Verfügung gestellt haben möchte und weil es so praktisch ist, sich ebenfalls die Möglichkeit eingeräumt hat so erlangte Informationen an andere Regierungen weiterzugeben.

„Das Gesetz besagt, dass jeder Internet Service Provider mit Kabeln, die über die schwedischen Grenzen gehen, der FRA eine komplette Kopie des Datenverkehrs zur Verfügung stellen muss“, so Falkvinge [Gründer der schwedischen Piraten a.d.A.]. Das funktioniert über einen physischen Ort, an dem die FRA Zugriff auf die Kommunikation erhält, die schwedische Grenzen überschreitet.

Auch interessant ist, dass Google auf Grund der schwedischen Gesetzeslage seine Pläne für ein Datenzentrum dort aufgab und stattdessen nach Finnland verlegte.

Quelle: futurezone.at

22 Anzeigen gegen Facebook

Veröffentlicht: Oktober 29, 2011 von diesertypda in Facebook
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In dem Online-Download-Paket stehen aber nur die Sachen, die man auf der Plattform selbst sieht und es sind keine Hintergrunddaten dabei. Während ich noch 57 Datenkategorien bekommen habe, bekommt man bei dem Download-Link nur 22.

Interview mit dem 24 Jährigen Jus-Student Max Schrems, dessen Aktivisten Gruppe Facebook versus Europe mit dem „Defensor Liberatis“ bei den diesjährigen Big Brother Awards ausgezeichnet wurde.